Spitzencluster-Wettbewerb

01Der Gewinner

Das Biotechnologie- und Medizin-Cluster BioRN in Heidelberg-Mannheim ist ein Spitzenzentrum für Medizin in Deutschland. Sein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Anwendung von personalisierter Medizin. Das Cluster, ein Zusammenschluss von Kliniken, Instituten und Unternehmen, war einer von fünf Gewinnern beim Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesrepublik 2008, eine Förderung von 40 Mio EUR wurde zugesagt.

02Die Struktur

Vier Verbundprojekte bildeten den Kern der weiteren Clusterentwicklung. Alle basieren auf dem thematischen Schwerpunkt "Zellbasierte und Molekulare Medizin".

  • Im BioRN Incubator wird die zielgerichtete Entwicklung biopharmazeutischer Projekte von der Frühphase bis zur industriellen Reife vorangebracht.
  • Das BioRN Stammzell-Netzwerk bündelt und verstärkt die wissenschaftliche Exzellenz in der Region auf dem Gebiet der Tumorstammzellforschung. 
  • Das BioRN Biomarker Center führt Forschungsgruppen zusammen, die molekulare Biomarker für die Entwicklung neuer Diagnostika charakterisieren. Eine gezielte Diagnostik kombiniert mit einer individuellen Therapie unterstützt die personalisierte Medizin.

Aufgabe der BioRN Academy ist die Rekrutierung talentierter Absolventen der Lebenswissenschaften und deren Weiterbildung.

03Die Aufgabe

Nach dem grundsätzlichen Gewinn des Wettbewerbs waren die konkreten Projekte zu beantragen. Dafür mussten sie inhaltlich strukturiert, mit allen Ressourcen kalkuliert und für die administrative Bearbeitung durch den Projektträger vorbereitet werden. Für diesen Auftrag waren drei Kriterien entscheidend:

  • Die Konkretisierung der Einzelprojekte mußte mit möglichst wenig Aufwand der Unternehmen und Institute geleistet werden. 
  • Die Beantragung der Einzelprojekte mußte spezifischen Regeln und Vorgaben passend zum Spitzencluster-Wettbewerb genügen. 

Die Beantragung sollte in äußerst kurzer Zeit abgeschlossen sein, um einen synchronen Beginn aller Projekte zu gewährleisten.

04Die Durchführung

Für diese Aufgabe habe ich ein Team von freiberuflichen Förderberatern zusammengestellt und geleitet, die über eine dreifache Kompetenz verfügten: Alle hatten eine biologische/ medizinische/ pharmazeutische Ausbildung aufzuweisen, kannten sich mit den wirtschaftlichen Bedingungen in Medizin und Biotechnologie aus und waren aus eigener Erfahrung virtuos in der Verwendung des spezifischen Handwerkszeugs für die Beantragung von BMBF-Projekten.

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