Schifffahrtstechnik

01Ein Umweltproblem mitten in Europa

Bei dem Transport von wechselnden flüssigen Gütern in Tankschiffen entsteht bei der Neubeladung regelmäßig das Problem der Reinigung. Neben den flüssigen müssen auch die gasförmigen Stoffe aus der letzten Ladung entfernt werden, wenn das Schiff auf der nächsten Strecke mit einem andersartigen Produkt befüllt werden soll. Dies geschah in der Vergangenheit regelmäßig durch Durchlüften der Tanks! Das bedeutet: Beim Lüften eines vorher mit Benzin befüllten Binnentankschiffes wurden max. 6000 Liter Benzin in die Atmosphäre geblasen – eine erhebliche Belastung z.B. in der Rheinregion.

02Technische Brillianz

Ein Großunternehmen plante die Entwicklung einer Reinigungsanlage für Binnentankschiffe, mit der die gasförmige Phase der transportierten Flüssigkeit gekühlt, dadurch kondensiert und dann abgepumpt werden sollte. Dafür sind die Häfen mit entsprechenden Anlagen auszustatten. Ein Umweltschutz ohne finanzielle Mehrbelastung: Die Kosten der Reinigung werden gedeckt durch den Erlös aus dem Verkauf des kondensierten Benzins.

03Förderung

Für die Förderung dieser Entwicklung mit Konstruktion, Bau und Testbetrieb von Pilotanlagen kam das Bundesprogramm „Schifffahrtstechnik“ infrage. Dieses Programm unterstützt Entwicklungen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Schifffahrt fördern.  

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