Biometrie - wirklich sicher?

01Das Problem

Für Identifikation und Zugangskontrolle werden zunehmend biometrische Daten erfasst, vor allem der Fingerabdruck. Dabei gab es bis vor kurzem eine sehr gewichtige Sicherheitslücke: Weltweit konnte kein System einen „echten“ Fingerabdruck von der Abbildung eines künstlichen oder toten Fingers unterscheiden! Das verführt Kriminelle, für den Zugang in ein Bankgebäude und Tresorraum dem Verantwortlichen einen Finger abzutrennen – kein sehr beruhigender Gedanke.

02Die Entwicklung

Ein norddeutsches Unternehmen, spezialisiert auf die Erfassung und Auswertung von Fingerabdrücken, wollte ein System entwickeln, mit dem mit mindestens 99%iger Sicherheit nachgewiesen werden kann, ob tatsächlich der Fingerabdruck eines lebenden Fingers erfasst wurde.

03Die Lösung

Neben der Konstruktion eines entsprechenden Scanners, der in kürzester Zeit mit unterschiedlichen Beleuchtungen Abbildungen des Fingers erstellt, stand die Entwicklung einer Software zur Bildverarbeitung und Diskriminanzanalyse im Vordergrund, die die gewonnenen Daten in kürzester Zeit analysiert und jede Form eines künstlichen Fingers (bis hin zu einem mit frischem Blut versorgten abgetrennten Finger) erkennen kann.

04Die Finanzierung

Die Projektkosten wurden zu 50 % vom BMBF getragen. Finanziert wurde dabei auch die Mitwirkung eines Forensischen Institutes.

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